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„Fit“ mit dem richtigen Fett

Bildquelle: Arla Kærgården Balance Bildquelle: Arla Kærgården Balance

Region. Fett ist besser als sein Ruf. Es ist Bestandteil von Zellmembranen und Hormonen, liefert fettlösliche Vitamine und versorgt den Körper mit gesundheitsfördernden Fettsäuren. Doch Fett ist nicht gleich Fett! Verschiedene Fettsäuren wirken auch unterschiedlich im Körper. Wir haben die Ernährungsexpertin Dr. Gunda Backes gefragt, welche Fettsäuren sich besonders günstig auf die Gesundheit auswirken und wie man im Alltag das richtige Fett wählt.
Wie sieht „gesunde“ Ernährung überhaupt aus?
Dr. Backes: Eine „gesunde“ Ernährung sollte viel Gemüse und Obst, Fisch und Nüsse sowie Produkte aus Vollkorngetreide enthalten. Dafür sollte sie eher wenig Fleisch (vor allem rotes Fleisch) und nicht zu viele Süßigkeiten enthalten. Auch die Wahl der richtigen Fette ist wichtig: Produkte mit ungesättigten Fettsäuren sind besonders empfehlenswert. Generell sollte die Ernährung ausgewogen und abwechslungsreich sein und sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Person orientieren. Eine 20-jährige Sportlerin hat sicher einen anderen Energie- und Nährstoffbedarf als ein älterer Mensch, der überwiegend sitzt und sich kaum bewegt.
Wie unterscheiden sich „gesunde“ und „ungesunde“ Fettsäuren?
Dr. Backes: Zunächst kann man Fette nach ihrer Herkunft in pflanzliche und tierische Fette einteilen. Vor allem die pflanzlichen Fette enthalten oft gesundheitsfördernde Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren. Sie sollten daher in ausreichender Menge aufgenommen werden. Insgesamt ist der richtige Fettsäure-Mix entscheidend. Ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf die Gesundheit aus: Sie können einer Arteriosklerose vorbeugen. Da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Vor allem fetter Seefisch und Pflanzenöle wie Rapsöl oder Leinöl enthalten hohe Mengen dieser „gesunden“ Fettsäuren.
Welche Produkte erleichtern die Aufnahme gesunder Fettsäuren?
Dr. Backes: Bei der Wahl der Lebensmittel sollte man immer auch die Ernährungsgewohnheiten berücksichtigen. Nicht alle Menschen hierzulande essen regelmäßig fetten Seefisch, um sich mit wichtigen Fettsäuren zu versorgen. Daher sollten sie zum Kochen und Braten ein günstiges Pflanzenfett wie etwa Rapsöl verwenden. Ein fettarmes Streichfett, das zusätzlich zur natürlichen Butter auch noch das günstig zusammengesetzte Rapsöl enthält, ist ebenfalls eine gute Alternative. Es liefert wertvolle Fettsäuren bei gleichzeitig typischem „Buttergeschmack“. Gerade in Deutschland, wo gerne und viel Brot gegessen wird, kann dies die Versorgung mit wichtigen Fettsäuren erleichtern.
Folgende Experten-Tipps helfen, den Körper mit wichtigen Fettsäuren zu versorgen und so die Gesundheit positiv zu beeinflussen:
• Essen Sie regelmäßig, z.B. 2 Mal in der Woche, Fisch. Vor allem fetter Seefisch wie Lachs, Makrele oder Thunfisch enthält viele Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken gesundheitsfördernd und können vor Arteriosklerose schützen.
• Greifen Sie beim Kochen und Braten am besten zu Rapsöl. Rapsöl kann besonders gut erhitzt werden und enthält zudem die gesundheitsfördernden Omega-3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.
• Als Streichfett können Sie auch auf fettreduzierte Produkte zurückgreifen, die zusätzlich zu Butter auch gesundes Rapsöl enthalten. So genießen Sie den „Buttergeschmack“ und versorgen Ihren Körper gleichzeitig mit wichtigen Fettsäuren. Arla Kaergarden Balance hat z.B. 30% weniger Fett als handelsübliche Butter.*
• Gehen Sie sparsam mit Lebensmitteln um, die hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren enthalten. Dazu zählen z.B. fetter Käse, Wurstwaren und Gebäck.
Produktinformationen: Arla Kærgården Balance ist 100% natürlich. Auf Konservierungs- oder Aromastoffe sowie Emulgatoren wird bei der Produktion bewusst verzichtet. Arla Kærgården Balance eignet sich ideal im Rahmen eine gesunden und bewussten Ernährung für alldiejenigen, die eine leichte Alternative suchen, aber nicht auf den vollen Geschmack von Butter, Natürlichkeit und Streichfähigkeit – selbst direkt aus dem Kühlschrank – verzichten möchten.
* Im Vergleich zu handelsüblicher Butter mit 82% Fett je 100 g SWB/PR