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Mazda & Volvo Seite an Seite

Oschatz Das Mazda-Autohaus Schmidt hat sich in den letzten 27 Jahren einen Ruf aufgebaut, auf den Inhaber und Geschäftsführer Holger Schmidt stolz ist: „Wir haben uns in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Überdurchschnittliche Marktanteile in der Region belegen das. Volvo und Mazda sind im großen Segment der Autohersteller Nischenprodukte, die sich in Oschatz aber sehr erfolgreich entwickelt haben. Allerdings stießen wir aber schon seit einiger Zeit an unsere räumlichen Grenzen. Zudem wurde auch in Oschatz immer öfter nach Volvo-Neu- und Gebrauchtwagen gefragt. Folglich wollten wir diesen Markt auch bedienen. Wir wollen die vorhandenen Arbeitsplätze sichern und uns in den nächsten Monaten und Jahren personell verstärken.“
Bereits im ersten Quartal vorigen Jahres liefen schon Vorbereitungen und die ersten Baumaßnahmen für die Erweiterung. Im Mai rollten dann die Bagger an. Architekt Maik Schroeder (Bauplanungsbüro Schroeder aus Döbeln) nahm die Herausforderung an, bei dem Bauprojekt, zwei Autohauskonzepte mit unterschiedlichen Philosophien unter einem Dach zu schaffen, die unterschiedliches Klientel ansprechen sollen. Auch bautechnisch mussten verschiedene Hürden bewältigt werden. Da sich seit den 90er-Jahren viele Vorschriften und Richtlinien geändert haben, musste die Statik neu berechnet werden, um freien Raum ohne Stützen zu schaffen. Auch der Brandschutz musste komplett nach den aktuellen Vorschriften neu konzipiert werden. Die beiden Autohäuser, obwohl sie sich bautechnisch in einem Gebäude befinden, sind eigenständig. Jedes hat seine individuelle Raumgestaltung. Jedes entspricht der Philosophie der Hersteller und empfängt den Kunden je nach Marke individuell und mit eigenem Stil. Während Mazda auf eine offene Glasfassade setzt und mit Metall-Gitteroptik das Design abrundet, bevorzugt Volvo eine hauptsächlich geschlossene Fassade mit Schaufenstern, die auf die dahinterstehenden Fahrzeuge fokussieren. Bei der Innengestaltung gibt es bei Mazda klare Strukturen und Linien mit einem Augenmerk auf technische Details und bei Volvo herrscht im Vordergrund eine gediegene Wohnatmosphäre mit viel Holz und schwedischem Flair. Mit der Erweiterung wurde auch der Außenbereich neu gestaltet und aufgewertet. Dadurch kommen die ausgestellten Fahrzeuge besser zur Geltung und stellen beim Vorbeifahren einen Blickfang dar. Rund eine halbe Million Euro wurde in den Umbau und die Neukonzeption investiert. Geschäftsführer Holger Schmidt bedankt sich auch für die Unterstützung bei der Stadt Oschatz, die immer ein offenes Ohr für Unternehmer hat und hilft, wo sie kann.  SWB/PW