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Schnell handeln – Steinschlag in der Windschutzscheibe

Wenn die Stelle sich nicht im Sichtbereich des Fahrers befindet und gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgesichert wird, erhöhen sich die Chancen für eine erfolgreiche Reparatur. Wenn die Stelle sich nicht im Sichtbereich des Fahrers befindet und gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgesichert wird, erhöhen sich die Chancen für eine erfolgreiche Reparatur. Foto: A. Chernyshov/123rf/Itzehoer

Region 25. 9. 2020 Eben noch gemütlich im Auto unterwegs und plötzlich knallt es. In der Windschutzscheibe klafft ein kleiner Krater – Steinschlag! Der Schaden in der Frontscheibe ist aber nicht nur ein Schönheitsmakel, denn durch den Steinschlag verliert die Windschutzscheibe an Stabilität, kann weiter reißen und sich zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko entwickeln. Deswegen ist es wichtig, sich möglichst unverzüglich um die Reparatur zu kümmern. „Glasschäden übernimmt die Teilkaskoversicherung“, so Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. „Hierzu zählen auch Schiebe- und Panoramadächer, Spiegel, Scheinwerfer sowie in der Scheibe befindliche Sensoren oder andere Technik. Lackschäden sind allerdings nur durch die Vollkasko abgedeckt.“ Reparieren ist möglich, wenn der Steinschlag kleiner als eine Zwei-Euro-Münze ist, sich mindestens zehn Zentimeter vom Rand der Windschutzscheibe entfernt befindet und nicht im unmittelbaren Sichtfeld des Fahrers liegt. Wichtig für eine erfolgreiche Reparatur ist auch, den Schaden gegen Schmutz und Feuchtigkeit abzusichern. Dafür zuerst die beschädigte Stelle vorsichtig säubern, dann mit einem transparenten Klebestreifen abdichten und mit gemäßigtem Tempo in die Werkstatt fahren. Ist eine Reparatur nicht möglich, bleibt nur der Austausch der kompletten Scheibe. Ein vernachlässigter Autoglasschaden im Sichtfeld wird bei Kontrollen übrigens mit einem Bußgeld von bis zu 90 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. txn