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Echt Spitze!

Fotos: privat Fotos: privat

Sie ist jung, hübsch, groß und sehr schlank. Und sie mag Tanzen. Aber nicht in der Disco oder Klub. Mechthild Schade ist leidenschaftliche Balletttänzerin und das seit ihrem 5. Lebensjahr. Zur Messe „Feste und Gäste“ der Torgauer Zeitung im Februar 2015 im Kulturhaus wurde der NACHTFALTEr auf die 19-jährige Markranstädterin aufmerksam und traf sich anschließend mit ihr zu einem Interview.

Nachtfalter: Dein Auftritt war echt toll. Sieht alles so leicht und einfach aus!
Mechthild: Danke. Tanzen ist mein Leben. Aber es gehört schon viel Training und Übung dazu, um Ballett zu tanzen.

Seit wann tanzt Du?
Da war ich 5 Jahre. Es war ein Aushang im Kindergarten. Meine Mutti ist darauf aufmerksam geworden und hat mich angemeldet. Das Tanzen hat mich dann nicht mehr losgelassen.

Und seit wann tanzt Du Spitze?
Ungefähr mit 12 Jahren habe ich damit begonnen. Man benötigt hierfür schon einige Erfahrung und jahrelanges Training, gekräftigte Füße und auch eine gewisse Körperspannung.

Trainierst Du viel?
Mindestens viermal in der Woche.

Du bist jetzt 19 Jahre und hast das Abi seit letztem Jahr in der Tasche. Wie sieht Deine Zukunft aus?
Ich möchte gern Tanzpädagogik studieren. Das hat letztes Jahr aber leider noch nicht geklappt. Mein Wunsch war Dresden. Nun werde ich wahrscheinlich nach Mannheim gehen und dort studieren.

Wie hast Du die „Wartezeit“ überbrückt?
Ich habe mein Tanztraining intensiviert und ich gehe jobben. Zurzeit im Kino. Ich war aber auch schon im Fitnessstudio arbeiten.

Was sagen Deine Familie und Freunde zu Deinem Hobby bzw. Leidenschaft?
Sie stehen voll hinter mir und unterstützen mich. Ich habe ja auch noch andere Hobbys.

So? Welche denn?
Ich besitze ein eigenes Motorrad und fahre leidenschaftlich gern. Und außerdem habe ich fünf Jahre Handball, manchmal in zwei Mannschaften, gespielt.

Oh, das sind aber alles sehr gefährliche Aktivitäten. Die Verletzungsgefahr sowohl beim Motorradfahren und Handballspielen sind doch sehr hoch!
Ja, aber darin sehe ich kein Problem. Ich bin nicht ängstlich. Außerdem muss ich immer etwas zu tun haben. Als Kind habe ich zudem noch Flöte und Klavier gespielt. Aber alles ging dann wirklich nicht.

Also bist Du ständig in Bewegung?
Ja und dass soll auch weiter so bleiben. Ich lebe jetzt und möchte vieles ausprobieren. Doch das Tanzen ist und bleibt meine größte Leidenschaft.

Was tanzt Du eigentlich am liebsten? Es gibt ja so viele Stilrichtungen.
Alles, wobei mir der klassische Balletttanz sehr gefällt und auf Spitze tanzen ist wirklich ein tolles Gefühl.

Muss man da nicht manchmal auf leckere Sachen verzichten und sehr auf seine Figur achten?
Glücklicherweise habe ich gute Gene! Und ja, ich nasche auch gern. Am liebsten Chips! ;)  Aber sonst versuche ich schon, mich ausgewogen und gesund zu ernähren.

Und machst Du in Deiner, sagen wir, freien Zeit auch ganz alltägliche Dinge?
Ja, klar. Wie fast jedes Mädchen oder junge Frau interessiere ich mich für Mode und Styling. Nur übertreiben sollte man es nicht. Da mag ich es lieber ganz natürlich. Ich bin mir auch nicht zu fein, nach dem Training mit Trainingsbekleidung einkaufen zu gehen. Außerdem mag ich es, sich mit guten Freunden zu treffen, zu quatschen und über Gott und die Welt reden. Das sind meine kleinen Auszeiten.

Ein Wunsch für die Zukunft?
Ich möchte endlich Tanzpädagogik studieren, um später einmal selbst als Tanzlehrerin arbeiten zu können.

Dafür wünschen wir Dir viel Glück und „Hals und Beinbruch“!
 
Interview: Caroline Manthey