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Influencer sind die neuen Stars im Kinderzimmer!

Influencer sind die neuen Stars im Kinderzimmer! Foto: Nick Leukhardt

…Mit ihren Posts zu ganz unterschiedlichen Themen – Mode, Sport, Videospiele und mehr – erreichen sie Millionen Follower. Unter Jugendlichen haben diese Social-Media-Persönlichkeiten längst Sportler und Schauspieler als wichtigste Idole abgelöst. Und nicht wenige Jugendliche möchten inzwischen selbst Influencer werden und über Blogs, YouTube, Instagram oder Twitch andere Menschen erreichen. Doch was macht einen »echten« Influencer eigentlich aus? Wie wird man zum Influencer? Und kann man sich auch ohne eine Million Abonnenten als Influencer fühlen? Diese Fragen haben nicht nur wir uns gestellt, sondern sie auch an einige Jugendliche der Region weitergegeben. Die Antworten darauf waren eindeutig und trotzdem teilweise sehr verschieden:

1. Wurdest du dich selbst als influencer bezeichnen?
Livia Lehmann, 15 aus Torgau, Insta: livia_lhmnn; 621 Aonnenten
Nein, würde ich bei Weiten nicht.

Mandy Küster, 22 aus Leipzig, Insta: prinzessin_vivala; 128 Abonnenten
Also als Influencer bezeichne ich mich definitiv nicht, ich selber bin zwar oft auf Instagram unterwegs, poste aber sehr, sehr selten selber etwas. Ich persönlich habe dort auch nur 2 Influencer, denen ich folge, der Rest sind Freunde.

Florian Stieber, 17 aus Torgau, Insta: florianbrummer02; 641 Abonnenten
Also ich selbst würde mich jetzt eher weniger Influencer nennen, da ich auf Instagram  keine Werbung mache oder so.

Wiebke Suske, 22  aus Langennaundorf, Insta: quirana_lio; 667 Abonnenten
Ich bezeichne mich selbst nicht wirklich als Influencer, einfach weil ich das Wort nicht mag. Für mich hat es eher was mit einer schweren Grippe als mit Medien zu tun. Aber ja, ich habe mit meinem Instagramauftritt schon andere Leute inspiriert und bin demnach ein Influencer.

Stephanie Hissung, 17 aus Torgau, Insta: steph_10.08; 254 Abonnenten
Nein, ich bezeichne mich auf keinen Fall als Influencer.

Annalena Hollmann, 18 aus Dommitzsch, Insta: aanxlna.hm; 979 Abonnenten
Nein, ich würde mich selbst nicht als Influencer bezeichnen, da ich meine Bilder und Storys nur zum Spaß mache und dabei keine Marken vertrete. Ich teile auch nie meine Meinung zu bestimmten Themen im Internet oder verrate, was ich mache und wo ich bin. Also für mich ist ein Influencer jemand, der sehr viel von seinem Leben im Internet preisgibt und jemand, der von dem lebt, was er in sozialen Netzwerken teilt, und das bin ich definitiv nicht.

2. Ab wann ist man ein Influencer? Wie geht das?
Livia
Ich bin der Meinung, man ist Influencer, wenn man damit selbst sein Geld verdient, auf sicheren Beinen steht mit seinem Eigenverdienst und wenn man eine bestimmte Reichweite hat! Ich denke, man kann es nicht auf Krampf werden, es reichen auch nicht nur ein paar Bilder dazu. Meiner Meinung nach sollte man ein Talent haben, was man zeigt oder irgendwas darstellen, was man gut kann (Singen, Zeichnen, Fotografieren etc.)

Mandy Ich denke, Influencer ist man wirklich erst, wenn man als öffentliche Person im Leben steht, außerdem sollte man eine gewisse Anzahl an Abonnenten haben. Denn nur weil einem vielleicht 30 Fremde folgen, zählt man nicht gleich als Influencer, für mich gehört dort ein Grad an Bekanntheit dazu. Ich denke grad so was erreicht man eben als öffentliche Person, indem man Kooperationen mit Unternehmen eingeht. Gerade wenn diese Unternehmen selber sehr bekannt sind und man als Influencer dafür Werbung macht, wird man viel schneller bekannt.

Florian Meiner Meinung nach ist ein Influencer jemand, der andere Menschen mithilfe von Reviews, Bildern oder anderen Dingen bei einer Kaufentscheidung oder anderweitig beeinflusst.

Wiebke Influencer bedeutet ja beeinflussen und in dem Moment, wo man sich zeigt, Marken, Produkte oder Ähnliches präsentiert und Zuschauer es durch Dich kaufen ist man schon ein Influencer. Das hat weniger mit einer großen Reichweite zu tun.

Stephanie Wenn man ein öffentliches Profil mit einer bestimmten Anzahl an Followern hat, auf dem man täglich postet und für Produkte wirbt, ist man meiner Ansicht nach ein Influencer.

Annalena Ich denke, man braucht auf jeden Fall eine gewisse Reichweite und sollte die Aufmerksamkeit bzw. das Interesse von Marken erweckt haben. Aber nicht jeder ist dafür gemacht, in der Öffentlichkeit zu stehen und fühlt sich dabei auch wohl. Und das Ganze hat neben einem ansprechenden Instagram-Feed sicherlich auch ein bisschen mit Glück zu tun.

3. Wie beschreibst Du dein Instaprofil?
Livia Sehr gemixt… Ich lade viel Verschiedenes hoch, was in erster Linie mir gefällt und wo ich denke, dass es keine Konsequenzen haben wird. Also an sich soll mein Account fröhlich rüberkommen.

Mandy Ich selber habe auf jeden Fall nur ein privates Profil, um mal Urlaubsbilder und so was mit Freunden zu teilen.

Florian Mein Instagramprofil folgt eigentlich keinen Regeln! Ich lade das hoch, was mir Freude bereitet hat oder Veranstaltung, bei denen ich bin. Ich lade jetzt nicht jeden Tag ein Bild hoch, aber poste doch schon ziemlich oft etwas!

Wiebke Mein Profil ist eine Mischung aus meinem chaotischen Ponyhofleben, bei dem ich zeige, wie ich mir meinen Traum erfülle und  meinem Alltag.

Stephanie Mein Instagram-Profil ist privat und persönlich, zugänglich nur für mich und meine Freunde.

Annalena Schwierige Frage; sich selbst bzw. etwas von sich selbst zu bewerten, ist nicht so einfach. Ich habe kein genaues Muster, es kommt einfach, wie es kommt. Ich habe einfach gemerkt, dass es mir viel Spaß bringt, zusammen mit Freunden gegenseitig Fotos voneinander zu machen. Das, was dabei rauskommt, lad ich dann hoch.