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Ein Igelquartier im eigenen Garten

Ein Igelhaus hilft dem stachligen Nützling beim Überwintern. Da der Igel sehr gern Schnecken und andere Schädlinge frisst, ist das kleine Holzhaus ein aktiver Beitrag zum biologischen Pflanzenschutz. Ein Igelhaus hilft dem stachligen Nützling beim Überwintern. Da der Igel sehr gern Schnecken und andere Schädlinge frisst, ist das kleine Holzhaus ein aktiver Beitrag zum biologischen Pflanzenschutz. Foto: Neudorf/txn

Region. Igel sehen nicht nur niedlich aus, sondern sind echte Nützlinge im Garten. Auf ihrem Speiseplan stehen neben Fallobst diverse schädliche Insekten und Schnecken, auch junge Mäuse sind vor ihnen nicht sicher. Sobald die Temperaturen bis zum Nullpunkt sinken, gehen Igel in den Winterschlaf. Als Unterkunft nutzen sie am liebsten geschützte Laub- oder Reisighaufen – ein naturnaher Garten ist der ideale Lebensraum. Wer es im Garten gern aufgeräumt mag, kann die stacheligen Insektenfresser dennoch zum Überwintern anlocken – mit einem Igelhaus. Das sinnvolle Winterquartier gibt es als Bausatz in Bau- und Gartenmärkten. Das Wildgärtner-Freude-Igelhaus von Neudorff lässt sich einfach mit dem mitgelieferten Werkzeug aufbauen. Es hat ein abnehmbares Dach und wird aus zertifiziertem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt. Der verwinkelte Eingang verhindert, dass beispielsweise Katzen den Igel im Winterschlaf stören. Optimaler Standort für das vom NABU (Naturschutzbund Deutschland) empfohIene Igelhaus ist ein ruhiger, schattiger Platz unter einer Hecke oder einem Strauch. Das Haus dann noch mit etwas Laub befüllen und während des Winters weder öffnen noch umstellen. txn