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Eine Museumsrallye zum Internationalen Museumstag

Ausstellungsgestalterin Heike Schlorke (links) und Museumspädagogin Brigitte Bock haben den Internationalen Museumstag vorbereitet. Ausstellungsgestalterin Heike Schlorke (links) und Museumspädagogin Brigitte Bock haben den Internationalen Museumstag vorbereitet. Foto: Stadtmuseum Riesa

Riesa. Das Stadtmuseum Riesa kann mit Einschränkungen wieder besucht werden. Damit ist ein jährlicher Höhepunkt gerettet. Am 17. Mai ist internationaler Museumstag. Unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken“ laden überall die musealen Einrichtungen trotz Corona-Krise zu besonderen Angeboten ein. Das in Riesa zu diesem Anlass langfristig geplante Frühlingskonzert mit dem Riesaer Konzertchor und die geplante Expertenrunde „Kunst oder Kitsch“ musste aus bekannten Gründen zwar abgesagt werden, ein Besuch im Riesaer Museum lohnt sich dennoch an diesem Tag. Mit der Sonderausstellung „AMIGA – Mythos und Kult des ersten deutschen Schallplatten-Labels“ ist eine sehr informative, anschauliche und repräsentative Schau zur ostdeutschen Musikgeschichte zu sehen. Und weil der Infektionsschutz gegenwärtig in den Ausstellungen die Nutzung verschiedener Angebote zum Ausprobieren und besseren Kennenlernen verhindert, haben sich Museumspädagogin Brigitte Bock und Ausstellungsgestalterin Heike Schlorke etwas einfallen lassen. Um einen Museumsbesuch trotz des Verbotes zum Anfassen mit Abwechslung und Spannung zu erleben, haben sie für die etwa 6 bis 12-jährigen eine Museumsrallye vorbereitet. Auf dem Weg durch das Haus gilt es die einzelnen Stationen zu erkunden und Antworten auf knifflige Fragen zu finden. Für die richtige Lösung gibt es am Schluss eine Belohnung. Und so ganz „nebenbei“ hat man noch einiges dazu gelernt. Peter Noack