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Hallo liebe Mischka-Kids!

Die Außenanlage wartet auf viele spielende Kinder. Die Außenanlage wartet auf viele spielende Kinder. Foto: Peter Noack

Riesa. „Hallo liebe Mischka-Kids! Das ganze Mischka-Team aus Riesa grüßt alle seine Kinder und Eltern, die zurzeit die Kita nicht nutzen können. Wir denken immer an Euch und freuen uns sehr, wenn wir wieder mit Euch spielen und lernen dürfen! Wir wünschen uns: Bleibt alle schön gesund und neugierig.“ Mit dieser Botschaft haben sich Mitarbeiterinnen an den Fenstern der Diakonie Kindertagesstätte „Mischka“ in Riesa versammelt.

Wegen der angespannten Infektionslage darf hier nur eine Notbetreuung erfolgen. Viele Kinder, die sonst hier den Tag verbringen, müssen zu Hause bleiben oder bei Verwandten oder Bekannten untergebracht werden. Aber auch die Notbetreuung mit weniger Kindern hat ihre Tücken. „Wir arbeiten sehr getrennt in unseren Gruppen von früh bis nachmittags und sind sehr bedacht auf die Einhaltung unseres Hygienekonzeptes, damit es zu keinen Erkrankungen kommt. Es geht darum, Kontakte zu vermeiden. Unsere Mitarbeiterinnen bleiben von der jetzigen Situation leider nicht verschont. So kommt es auch zu Quarantänefällen innerhalb des Personals. Natürlich leisten wir unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern, die zu uns in die Notbetreuung kommen, jedoch eingeschränkt“, erklärt die Leiterin der Einrichtung Ilona Peuker. Neben der Kinderbetreuung nutz man die Zeit, um „theoretische“ Vorbereitungen zu erledigen. Schriftliche Arbeiten werden vervollständigt, pädagogische Themen selbstständig erarbeitet sowie neue Ziele gesteckt und Aufgaben gestellt. Brieflicher Kontakt zu den Kindern und Eltern lässt den Kontakt nicht abreißen. Kleine Aufgabenblätter können zu Hause „bearbeitet“ und zurückgesendet oder mitgebracht werden. Auch um die Rückkehr zum Kita-Alltag hat man sich Gedanken gemacht. Ilona Peuker und ihr Team wissen, was dann auf sie zukommt: „Wenn die Kinder wieder in die Kita dürfen, besteht unsere wichtigste Aufgabe darin, ihnen zu helfen, sich wieder schnell im Kita-Alltag zurechtzufinden, sich wohlzufühlen und sich anfangs viel Zeit für Gespräche mit den Kindern zu nehmen. Besonders für unsere Kleinsten wollen wir beste Bedingungen schaffen, damit sie sich schnell wieder eingewöhnen.“ Peter Noack