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Finale der Kerzenstummel-Sammelaktion in Riesa

Gunter Spieß vom Stadtbahn Riesa e. V. wuchtet Karton um Karton mit Kerzenresten auf die Waage und Kurt Hähnichen liest das Ergebnis vor. 661,8 Kilo sind es zum Schluss. Gunter Spieß vom Stadtbahn Riesa e. V. wuchtet Karton um Karton mit Kerzenresten auf die Waage und Kurt Hähnichen liest das Ergebnis vor. 661,8 Kilo sind es zum Schluss. Foto: Peter Noack

Riesa. Kurt Hähnichen und Gunter Spieß vom Stadtbahn Riesa e. V. leisten Schwerstarbeit und haben alle Hände zu tun, die ansehnliche Menge von 37 großen Kartons und noch einige kleine Behältnisse nacheinander zu wiegen.
Der Inhalt: Die Kerzenstummel von den vergangenen Feiertagen. Seit vielen Jahre organisiert der Stadtbahn Riesa e. V. für die Bürger eine Möglichkeit, Kerzenreste sinnvoll einer neuen Verwendung zuzuführen. Was daraus wird? Neue Kerzen, Grillanzünder und Fackeln. In der Kerzenzieherei der Schülerfirma der Diakonie Meißen werden diese Produkte aus Altwachs hergestellt. Eine Auswahl präsentiert die Leiterin der Kerzenzieherei, Jana Hübner. Die Besonderheit dieser Einrichtung besteht darin, dass Schüler in alle Prozesse der Vorbereitung, Produktion und Vermarktung einbezogen werden. 20 Minuten kann nach zügigem Wiegen der Chef der Riesaer Elbgalerie Andree Schittko das Ergebnis verkünden: 661,8 Kilo. Das ist kein neuer Rekord, aber immerhin eine respektable Menge.
Es war ja aber auch ein außergewöhnliches Jahr. 2020 wurde unter den Beschränkungen der Infektionslage gefeiert. „Es ist nicht immer notwendig, einen neuen Rekord zu erzielen. Die Bürger haben wieder mitgemacht und haben trotz Coronabedingungen eben viele kleine Beutelchen in die Sammelbecken geworfen.
Im Laufe der Sammlung haben wir festgestellt: Die Kerzen haben dieses Mal länger gebrannt als in den vergangenen Jahren. Die Abfälle sind kleiner geworden“, fasst Andree Schittko zusammen. „Bei den grob überschlagenen erwarteten 350 Kilo haben wir uns schwach verschätzt, aber man kann ja jetzt schon wieder anfangen zu sammeln. Im November 2021 werden die Sammelboxen wieder aufgestellt“, lacht Kurt Hähnichen. Peter Noack