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Karin Proschwitz wurde in den Ruhestand verabschiedet

In einer Feierstunde wurde die Leiterin der Riesaer Stadtbibliothek, Karin Proschwitz, in den Ruhestand verabschiedet. In einer Feierstunde wurde die Leiterin der Riesaer Stadtbibliothek, Karin Proschwitz, in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Peter Noack

Riesa. Die Leiterin der Riesaer Stadtbibliothek hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Karin Proschwitz ist mit der Zeit gegangen und die Bibliothek zu dem gemacht, was sie heute ist: Eine allumfassende Medienquelle. Zufriedene Leser durch gelungene populäre Veranstaltungen, durch moderne Medien und nicht zu vergessen durch freundliche und fachkompetente Beratung. John Jaeschke, der Geschäftsführer der Förder- und Verwaltungsgesellschaft Riesa mbH, die die Stadtbibliothek verwaltet, würdigte die Leistungen von Karin Proschwitz in seiner Dankesrede: „Fast 38 Jahre lang hat Frau Proschwitz große Fußstapfen hinterlassen. Sie hat die Stadtbibliothek zu einer festen Institution in Riesa entwickelt. Das war mitunter ein steiniger Weg. 2007 hat sie im neu gestalteten „Haus am Poppitzer Platz“ die Bibliotheken unter einen Dach vereint." Facebookeinträge wie „Immer freundliche Mitarbeiter“ bis hin zu „Ich liebe den Buchsommer“ sind keine Seltenheit. Lachen, Humor, Herzlichkeit, Konsequenz, aber auch Dankbarkeit sind die Eigenschaften, mit denen die scheidende Leiterin von ihren Mitarbeitern beschrieben wird. Ein genussvoller und gesunder Lebensabschnitt und hin und wieder ein gutes Buch wird ihr von der Geschäftsleitung gewünscht. Riesas Oberbürgermeister Marco Müller erinnert sich noch gut an seine erste Begegnung in der Riesaer Stadtbibliothek: „Ich war schon Leser, als sich die Bibliothek noch im 'Casablanca' befand. Was ich neben Ihrer Arbeit an Ihnen bewundert habe, war Ihre Handschrift. Die war immer wie gestochen. Deshalb habe ich als Abschiedsgeschenk ein Schreibset ausgewählt, damit das auch so bleibt." Gerade mal so viele Personen, wie es die gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen zulassen, konnten Karin Proschwitz persönlich ihren Dank aussprechen. Über Videoaufzeichnung kamen auch noch dankbare Leser und Mitarbeiterinnen zu Wort. Karin Proschwitz zeigte sich gerührt: „Danke schön. Ich wünsche mir, dass alle so schön weitermachen können, auch wenn die Lebenssituationen nicht einfach sind." An Oberbürgermeister und Geschäftsführer gewandt meinte Sie: „Danke, dass Sie auch die Bibliothek haben machen lassen, so wie wir es gemacht haben. Wir hatten relativ freie Hand.“ Peter Noack