<< Zurück zu Elbland24.de

Kultursommer im Riesaer Ernst-Grube-Stadion

John Jaeschke, Geschäftsführer der FVG Riesa, verweist am Plakat auf den Riesaer Kultursommer. John Jaeschke, Geschäftsführer der FVG Riesa, verweist am Plakat auf den Riesaer Kultursommer. Foto: Peter Noack

Riesa. Trotz Beschränkungen soll ein weiterer kultureller Höhepunkt in Riesa einladen. Der Kultursommer Riesa wird vom 29. Juli bis zum 1. August vielfältige Auftritte von Künstlern unterschiedlichster Genre präsentieren. So werden Alexander Knappe, Anthony Weihs, Thomas Stelzer, DJ Alex Pitchens, Riesaer Cheerleader, Gerhard Schöne, Thomas Born und andere dabei sein. Beschränkung auf 1000 Personen, Einhaltung der Abstandsregel von 1,50 Metern und die Erfassung der persönlichen Daten für eine eventuelle Kontaktnachverfolgung sind der Maßstab für die Organisatoren.

Am Donnerstag von 15 bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag von 15 bis 23 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18.30 Uhr gibt's Unterhaltung verschiedenster Art. „Wir wollen einen optimistischen Neustart in der Kultur im größeren Maßstab in Riesa erleben. Der Bedarf an Kultur ist groß. Das habe ich bereits beim Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen, der Riesaer Sommerbühne und bei Bella Gröba erlebt“, berichtet Oberbürgermeister Marco Müller.
Die Bundesregierung hat das Förderprogramm „Neustart Kultur“ nach den Einschränkungen beschlossen. 123.000 Euro davon erhält Riesa. Für den Start neuer Kulturveranstaltungen im großen Rahmen ist die Nutzung des Ernst-Grube-Stadions eine interessante Idee und ein Probelauf für eine eventuelle zukünftige Nutzung dieser ehemaligen Sportstätte. Da die Parkplatzkapazität um das Stadion sehr begrenzt ist, empfiehlt es sich, mit dem Fahrrad anzureisen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen oder zu Fuß zu erscheinen. Dirk Mühlstädt von der FVG erklärt: „Im Ernst-Grube-Stadion haben wir eine ausreichend große Fläche, die eine solche Veranstaltung möglich macht. Das erfordert natürlich auch, dass auf der Bühne entsprechend Großes geboten wird. Die Jazzlegende Thomas Stelzer tritt zum Beispiel mit großer Besetzung auf, sodass das auch optisch eine Augenweide wird. Weiterhin können wir die Band Deep in Moon ankündigen.“ Das Publikum wird das ehemalige Spielfeld bevölkern. Es soll eine familienfreundliche Veranstaltung werden. „Wir wollen Strandkörbe und Liegestühle aufstellen und Picknickdecken anbieten. Die Strandkörbe sind leider noch unterwegs auf dem Schiff, aber wir sind guter Hoffnung dass sie termingerecht hier eintreffen“, sagt John Jaeschke, Geschäftsführer der FVG Riesa.
Da das Publikumsinteresse nicht genau vorhersehbar ist, wird empfohlen, eine eigene Picknickdecke mitzubringen. Jedenfalls ist für Speisen und Getränke im Stadion gesorgt. Taschen und Rucksäcke dürfen nur bis zur Größe A4 mitgebracht werden. Die Organisatoren sind gespannt, wie alles klappt. Der Kultursommer im Ernst-Grube-Stadion ist auch ein Startsignal für zukünftige Nutzungen. Gegenwärtig werden noch Ideen gesammelt. Beim Kultursommer kann man schon mal eine Variante hautnah erleben. Peter Noack