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Kunstwerke aus Stahl

In den vergangenen vier Wochen wurde in der Halle im alten Rittergut Gröba geschweißt, gehämmert, geformt: Die Ergebnisse des Metallbildhauersymposiums &quot;Brücken im Fluss&quot; werden an diesem Samstag der Öffentlichkeit in einer Vernissage präsentiert. In den vergangenen vier Wochen wurde in der Halle im alten Rittergut Gröba geschweißt, gehämmert, geformt: Die Ergebnisse des Metallbildhauersymposiums "Brücken im Fluss" werden an diesem Samstag der Öffentlichkeit in einer Vernissage präsentiert. Foto: Thilo Neubacher

Riesa Seit dem 20. September stellen die Künstler Christian Schmit, Johannes Schütz, Sebastian Pless und Jim Whiting in Riesa Kunstwerke aus dem lokalen Werkstoff Stahl her. Dafür haben sie von einigen stahlverarbeitenden Firmen Material wie Platten, Rohre, Profile oder unverarbeiteten Schrott bekommen. Im Laufe der Zeit sind aus vielen Tonnen Material insgesamt sieben Arbeiten entstanden, die nun dem interessierten Publikum präsentiert werden, bevor sie im Stadtbild von Riesa ihren Platz finden sollen.
An diesem Samstag findet ab 17 Uhr die Vernissage im alten Rittergut Gröba statt. Das musikalische Intro gestalten Michael Winkler und Jim Whiting, Kerstin Köhler spricht im Namen des Oberbürgermeisters das Grußwort. Es gestalten auch weitere lokalen Künstler den Abend mit: Lutz Peschelt mit einer Performance und Heinz Lindner und Kollegen mit Musik.
Der Eintritt ist frei. Für Speisen und Getränke wird wieder gesorgt. Warme Kleidung wird empfohlen, da die Halle nicht beheizt ist und zur Belüftung die Hallentore geöffnet sind. Wärme wird ein kleiner Ofen draußen spenden, den Christian Schmit extra für das Projekt gebaut hat.
Eingeladen sind alle, die gern sehen möchten, wie die Künstler aus Stahlplatten, Rohren, Profilen und Ähnlichem Objekte geschaffen haben, die einladen, sie mit anderen zusammen zu erkunden, sich über sie zu unterhalten und darüber nachzudenken, wie die Kunst den Werkstoff Stahl und die Menschen, die täglich damit arbeiten, neu verbinden kann. Die Organisatoren und Künstler sind neugierig auf die Ideen der Riesaer Bürgerinnen und Bürger, wo die Kunstwerke in der Stadt einen guten Platz finden könnten.
Der künstlerische Leiter Christian Schmit betont noch einmal, froh zu sein über alle, die dieses Jahr mit an Bord sind. Er unterstreicht jedoch auch, dass das Metallbildhauersymposium in Riesa nur dann eine Zukunft haben kann, wenn es eine gesicherte Finanzierung gibt. Die lässt sich nicht auf Dauer nur aus öffentlicher Förderung generieren, und daher sind auch die Riesaer Unternehmen eingeladen und aufgerufen, das Projekt finanziell mitzutragen und mitzugestalten. Wenn die Riesaer zusammen darauf hinwirken, könnte das nächste Symposium dann 2023 stattfinden.
Schirmherr des Projekts ist Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Das Projekt wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, des Kulturraums Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, der Stadt Riesa, eine Spende der Sparkasse Meißen und der Firma IDG Industrie- Dienstleistungen Riesa GmbH sowie der Wohnungsgesellschaft Riesa mbH finanziell unterstützt. Für Material- und Sachspenden danken die Künstler und Organisatoren den Firmen Schuster Rohrbogen GmbH, Ervin Germany GmbH – AMASTEEL, ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH, Rime GmbH, Riesaer Dienstleistungsgesellschaft mbH, Autocenter Wendisch, TS Bau GmbH Riesa, sowie dem WohnKulturGut Gostewitz. PM