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Aquarelle im Riesapark

Corina Bernhard mit ihren Lieblingsmotiven. Corina Bernhard mit ihren Lieblingsmotiven. Foto: Peter Noack

Riesa. Im Riesapark kann man aktuell eine kleine, aber feine Gemäldegalerie bewundern. Im Eingangsbereich zu Real und in Vitrinen in der Shopzone präsentiert die 1971 in Elsterwerda geborene Hobbymalerin Corina Bernhardt ihre Kunstwerke.

Sie nimmt seit 2004 professionellen Unterricht bei dem Künstler Ararat Haydeyan in Saathain. So entstanden schon viele Werke in der von ihr bevorzugten Aquarelltechnik mit floralen oder exotischen Motiven sowie Teddybären, die von ihr besonders gern gemalt werden. „In den 17 Jahren Malkursaktivität beim, über die Kreisvolkshochschule unterrichtenden, Künstler Ararat Haydeyan und meinem hobbymäßigen Schaffen sind einige Bilder zusammengekommen, die in die Öffentlichkeit getragen werden dürfen. Das fand auch Frau Hofmann vom Riesapark-Management, die aufgrund einer Gemeinschaftsausstellung unseres Malkurses im Dreiseithof in Gröditz auf mich zukam. Für die Unterstützung von Seiten des Managements möchte ich mich bedanken. Es ist mir so eine große Freude, den Kunden ihren Besuch im Einkaufszentrum spannender und anregend zu gestalten“, freut sich Corina Bernhardt. Weitere Aquarellgemälde sind in Pflegeeinrichtungen in Elsterwerda und Nossen zu sehen, in der Kaffeerösterei Loos in Elsterwerda und im Gewürzschlösschen in der Königshauspassage in Leipzig. Zudem gibt es noch eine monatlich wechselnde Einbild-Garagenfenster-Ausstellung auf dem Saathainer Gutshof. Zurzeit ist dort eine Moritzburger Schlossspiegelung im abgefischten Schlossteich zu sehen. Im Riesapark werden die gezeigten Bilder zum Monatsende gewechselt. Es besteht der Zugang zur Bilderschau zu den Marktöffnungszeiten.


Die Präsentation trifft trotz Einkaufshektik auf reges Interesse, weiß die Künstlerin zu berichten: „Es sind schon tolle Gespräche entstanden, in denen ich erfuhr, dass meine Art zu malen Begeisterung hervorrief. Das Aquarellieren ist meine bevorzugte Technik. Mit ihr kann ich meine Leichtigkeit gut leben. Zudem kommt mir der ,Zeitdruck' beim Trocknen des Papiers während des Malvorgangs entgegen. So vergeht wohl etwas Zeit bei der Vorzeichnung, aber mit dem Malen bin ich in zwei Stunden fertig. Das finde ich toll.“
Inspirierend findet Corina Bernhardt das Malen in der Natur. Leider praktiziert sie das nach eigenem Empfinden wenig. Bilder, die nicht im Haydeyan-Atelier entstehen, werden am heimischen Küchentisch geboren. Zu ihren Motiven meint die Malerin: „Sehr gern male ich Porträts, worauf wir uns in unserem Malkurs spezialisierten. Zudem begeistern mich die von Seiten des Künstlers zusammengestellten Stillleben. Landschaften und gelegentlich Architektur, wie das Riesaer Rathaus, mogeln sich da so drunter und stellen schon eine Herausforderung dar. Deswegen gibt es noch keine weiteren Riesaer Ansichten.“
Auftragsmalerei kam auch schon einige Male vor. Aber das fällt Corina Bernhardt nicht ganz so leicht: „Vorstellungen eines anderen zu gestalten, sind nicht immer erfolgversprechend und bedürfen meist mehrerer Anläufe. Viel schöner ist es, wenn man ein Bild sieht und es einen nicht mehr los lässt. Was ich nicht lassen kann und für mich ein besonderes Vergnügen ist, ist das Malen von Teddybären. Hier in der Ausstellung ist erkennbar, dass die kuschligen Kindheitsbegleiter in allen Altersklassen gemocht werden. Ein Teddybärenkinderbuch ist ein Traum von mir. Jedoch male ich lieber, als dass ich Geschichten schreibe. Also sollte jemand eine haben, könnten ich mir vorstellen, diese zu illustrieren. Ansonsten lerne ich beim Musizieren das Hören und beim Malen das Sehen. Es ist so schön, sehend und hörend vom Leben begeistert zu sein.“


Bis Ende des Jahres werden in den Vitrinen und dem einen sonst leerstehenden Verkaufsraum ihre Bilder gezeigt und können auch, wenn Interesse besteht, für 75 Euro gekauft werden. Die Kontaktaufnahme kann telefonisch über die Nummern 03525 529340 oder 0162 4754676 sowie per E-Mail an riesapark@di-gruppe oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfolgen.  Peter Noack